Seit der Gründung des Kunstvereins im Jahre 1988 war als Ausstellungsfläche nur der Rathaussaal zu nutzen. Dort fanden viele erfolgreiche Ausstellungen statt. Auf Dauer war dieser Raum jedoch nicht geeignet, weil er - als Ratssaal für Rotenburger Politiker geplant und auch benötigt- immer nur für kurze Zeiträume zur Verfügung stand.

Darum war es ein Glücksfall, als Peter Möhl, Geschäftsführer der Rotenburger Stadtwerke, dem Kunstverein anbot den auf dem Gelände des Schwimmbades Ronolulu stehenden Turm zu nutzen.

Die errechneten Kosten bereiteten großes Kopfzerbrechen. Mit der vereinten Hilfe Rotenburger Unternehmer wurde dann der Umbau begonnen und erfolgreich zu Ende geführt. Der Entwurf stammt aus dem Büro des Rotenburger Architekten Jürgen Lohmann.

Dieses für Ausstellungszwecke umgestaltete Gebäude ist der ehemalige Schlauchtrockenturm der Rotenburger Feuerwehr. Er ist ca. 24 m hoch und hat vier Ebenen. Bis zum Raum unter dem Dach muss man 122 Holzstufen steigen.

Eine Architektenzeichnung zeigt die Aufteilung des Turmes. Unten links befindet sich ein moderner Anbau, der eine Toilette, eine Tonanlage und sämtliche Steueranlagen für Strom und Heizung beherbergt.

          

          
           Der Kunstturm im Frühjahr 2007





Vom Schlauchtrockenturm der Rotenburger Feuerwehr
zum Kunstturm des Rotenburger Kunstvereins
 - Baustellenbesuche bis zur Fertigstellung -
 Im Jahre 2008 besteht der Turm für die Kunst zehn Jahre
 
 


 


 


 


  


 


 




Die Schwarzweißfotos des Turms wurden von Jörg Turek gemacht.